Most people aren't really aware of it, but Japan is bear country! And this year in particular, the bears seem to be on the loose, especially in the northern part of the country.
Since October the news has been full of bear sightings and even bear attacks, and it seems as if Mr. Bear has now taken over the forest and large parts of the country. And even though there have been warnings about bears in many places in previous years too, this year it seems like we are hearing about bears on a daily basis. Well, the news needs something to report on, and bears are an excellent topic for entertaining your audience.
Although I don't usually pay much attention to the news, it's impossible to avoid it completely. And the bear issue cannot be ignored and to be honest, it shouldn't be. Too many people have been injured and even killed by bear attacks in recent weeks and months, so it's better to be cautious. At least when you're out in the mountains or the woods, as we were recently on our short trip to the Aizu region.
We encountered various warning signs there too, and somehow we had the feeling that the bears seemed to be getting closer and closer. But it probably wasn't the bears that were getting closer, but us.
And I didn't take the whole thing lightly either, and ended up cancelling some hikes or walks. In the fall, bears are hungry and want to eat their fill of winter fat. Since there seems to be not enough food in the forest, they go elsewhere to find it. And because I don't want to end up on as part of the bear's menu, I occasionally decided to retreat. At first I regretted it somehow, but in retrospect it was clearly the better decision.
And if you look closely, the three warning signs today speak for themselves. You may think they are exaggerated, but sometimes you probably have to be loud to get the message across. But actually, it's quite clear â in the end, I'd rather avoid a fight between bears and humans.
DEUTSCH
Meist ist man sich dessen gar nicht so bewusst, aber Japan ist BÀrland! Und gerade in diesem Jahr scheinen die BÀren los zu sein, vor allem im nördlichen Teil des Landes.
Seit Oktober sind die Nachrichten voll von BĂ€rsichtungen und auch von BĂ€rangriffen, und es scheint, als hĂ€tte Meister Petz nun die Herrschaft im Wald und in groĂen Teilen des Landes ĂŒbenommen. Und auch wenn schon in den vergangenen Jahren an vielen Orten vor BĂ€ren gewarnt wurde, ist es in diesem Jahr - zumindest gefĂŒhlt - tĂ€glich, dass man etwas ĂŒber BĂ€ren hören tut. Nun ja, die Nachrichten wollen ja auch etwas zu berichten haben, und BĂ€ren eignen sich ganz vorzĂŒglich, um die Leserschaft zu unterhalten.
Obwohl ich mich meist nicht so auf die Nachrichten einlasse, kann man ihnen aber auch nicht ganz entgehen. Und auch das BÀrthema lÀsst sich nicht ignorieren, und wenn man ehrlich ist, sollte man es auch nicht. Zu viele Menschen sind in den letzten Wochen und Monaten bei BÀrangriffen verletzt und auch getötet worden, so dass man auch selber besser etwas vorsichtig ist. Zumindest wenn man in den Bergen oder im Wald unterwegs ist, so wie wir vor Kurzem bei unserer Kurzreise nach Aizu.
Auch dort sind wir immer wieder den verschiedensten Warnschildern begegnet, und irgendwie hatte man das GefĂŒhl, dass die BĂ€ren immer nĂ€her zu kommen schienen. Aber wahrscheinlich waren es nicht die BĂ€ren, die nĂ€her gekommen sind, sondern wir.
Und auch ich habe dann die ganze Sache nicht auf die leichte Schulter genommen, sondern auch mal eine Wanderung abgesagt. Im Herbst haben die BĂ€ren nun einmal Hunger und wollen sich ihren Winterspeck anfressen. Da es im Wald wohl nicht genug zu Futtern gibt, dann holen sie sich eben woanders etwas. Und da ich nicht auf der BĂ€renspeisekarte enden will, habe ich dann ab und zu eben den RĂŒckzug eingeleitet. Anfangs zwar bin Bedauern, aber im RĂŒckblick war das wohl ganz klar die bessere Entscheidung.
Und wenn man genau hinschaut, die drei Warnschilder heute sprechen eine klare Sprache. Man mag sie fĂŒr ĂŒbertrieben halten, aber wahrscheinlich muss man manchmal ein wenig dicker und stĂ€rker auftragen, um die Nachricht rĂŒberzubringen. Aber eigentlich ist es doch ganz klar - dem Kampf zwischen BĂ€r und Mensch gehe ich am Ende dann lieber aus dem Weg.
